Sendai, bekannt als die „Stadt der Bäume“, ist das lebendige kulturelle und wirtschaftliche Herz der Tohoku-Region Japans. Sie hat sich grossartig von der teilweisen Zerstörung durch das grosse Erdbeben und den Tsunami von 2011 erholt. Mit üppigem Grün, historischen Stätten und einer dynamischen urbanen Atmosphäre bietet Sendai eine einladende Mischung aus Natur und Erbe. Besucher können das prunkvolle Zuihoden Mausoleum, das dem berühmten Samurai-Herrscher Date Masamune gewidmet ist, und den friedvollen Zuiganji Tempel, ein Meisterwerk der Zen-Architektur, erkunden.
Ein Highlight ist die malerische Matsushima-Bucht, übersät mit über 200 kiefernbedeckten Inseln, die am besten auf einer entspannenden Kreuzfahrt genossen wird. Geschichtsinteressierte können auch die Ruinen der Aoba Burgbesuchen, die auf einem Hügel mit Blick auf die Stadt thront. Mit ihrer freundlichen Atmosphäre und reichen Kultur ist Sendai ein Muss für Nordjapan.
Sendai bietet auch ein sehr besonderes kulinarisches Erlebnis: Rindfleischzunge (Gyutan). Traditionell über Holzkohle gegrillt und einfach mit Salz oder einer leichten Sauce gewürzt, ist das Fleisch zart, rauchig und voller reichhaltigem, herzhaftem Geschmack. Es wird oft in dünnen Scheiben mit Reis, eingelegtem Gemüse und einer kräftigen Ochsenschwanzsuppe serviert.
Gyutan ist zu einem geliebten Gericht in ganz Japan geworden, aber es in Sendai zu geniessen, ist ein Muss für Feinschmecker. Restaurants hier bieten alles von klassischem gegrilltem Gyutan bis zu kreativen Variationen, was es zu einem geschmackvollen Erlebnis der einzigartigen Esskultur der Stadt macht.
Für Menschen mit einer Vorliebe für Süsses ist das typische Dessert in Sendai „Zunda“, das im Wesentlichen süße Edamame (junge grüne Sojabohnen) sind.