Dein Gruppenguide gibt dir wichtige Tipps und begleitet dich durch Bayreuth. Somit entgeht dir keine der Sehenswürdigkeiten und Baudenkmäler. Hier die Highlights, die du heute alle besichtigen kannst:
Markgräfliches Opernhaus: Dieses atemberaubende Opernhaus gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist eines der wichtigsten Beispiele barocker Theaterarchitektur. Die prunkvollen Innenräume, die aufwendigen Dekorationen und die historische Bedeutung machen es zu einem Muss für Architektur- und Geschichtsinteressierte.
Neues Schloss: Dieses elegante Schloss zeigt eine Mischung aus Barock- und Rokokoarchitektur. Die prächtigen Innenräume, darunter der Gobelinsaal und der Weiße Saal, geben einen Einblick in den königlichen Lebensstil der Vergangenheit.
Schloss Eremitage: Dieser Schlosskomplex vor den Toren Bayreuths bietet eine Mischung aus verschiedenen architektonischen Stilen, darunter Barock und Rokoko. Die weitläufigen Gärten, Springbrunnen und verschiedenen Pavillons bieten eine reizvolle Mischung aus Architektur und natürlicher Schönheit. Neben dem Eremitage-Palast umfasst dieser Garten ein chinesisches Haus, einen türkischen Kiosk und andere kleine architektonische Strukturen, die die Faszination des 18. Jahrhunderts widerspiegeln. Halten Sie bei der Erkundung dieser Stätten Ausschau nach Führungen oder Informationstafeln, die Ihnen die architektonische und historische Bedeutung der einzelnen Orte näher bringen.
Richard-Wagner-Museum: Das Museum ist zwar in erster Linie für seine historische Bedeutung im Zusammenhang mit dem Komponisten Richard Wagner bekannt, doch auch das Museumsgebäude selbst zeigt die Architektur des späten 19. Jahrhunderts. Es ist eine gute Gelegenheit, sowohl etwas über Geschichte als auch über architektonische Stile zu lernen.
Um 17 Uhr ist das erste Konzert und um 19.30 Uhr das zweite Konzert im Rahmen des Baroque Festivals geplant. Wir haben für dich Karten gesichert und reserviert, die im Packagepreis inbegriffen sind.
Konzert Dennis Orellana in der Schlosskirche Bayreuth am Samstag, 16.9.2023 um 17 Uhr
„Si suoni la tromba!“ – „Man lasse die Trompete erschallen!“ Unter diesem Titel widmen sich Sopranist Dennis Orellana, Barocktrompeter Julian Zimmermann, Cembalist Diego Ares und Cellistin Sophie Lamberbourg der musikalischen Beziehung zwischen menschlicher Stimme und Trompetenklang. Das musikalische Barock setzte die Trompete nur sehr sparsam, dafür aber umso wirkungsvoller ein. Festliche Fanfaren, Herrscherlob oder Kriegsbegeisterung wurden mit diesem Instrument feierlich in Klang gesetzt. Außerordentliche Wirkung erzielte der Einsatz der Trompete insbesondere in Verbindung mit Gesang.
Dennis Orellanas jugendliche Sopranstimme vereinigt sich mit dem schmetternden Tönen des Signalinstruments, wobei im Zentrum des Konzerts neben Werken von Girolamo Fantini, Antonio Maria Bononcini, Francesco Gasparini, Bernardo Pasquini und Antonio Caldara Alessandro Scarlattis 7 Arien mit Solotrompete stehen, in denen sich Kriegerisches mit Festlichem abwechselt, aber das Ausdrucksspektrum der Trompete auch um zartfühlende Klänge der Liebe und Sehnsucht erweitert wird. Beizeiten muss die Trompete jedoch schweigen, etwa wenn in Caldaras „Pompe inutili“ aus Maddalena ai piedi di Cristo von der Eitelkeit irdischer Pracht gesungen wird.

Arienabend Daniel Behle im Markgräfischen Opernhaus am Samstag, 16.9.2023 um 19.30 Uhr
Der international gefragte Tenor und Komponist Daniel Behle, dessen Repertoire von der Musik des Barock über Mozart bis zu Wagner und Richard Strauss reicht, hat für sein Programm „Kings of Bravura“ tief in den Archiven gegraben. Gemeinsam mit dem diesjährigen Residenzorchester des Bayreuth Baroque Opera Festival präsentiert er Arien aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die seit der Zeit ihrer Entstehung ungehört in den Archiven schlummerten.
Dabei führt uns das Konzert durch ganz Europa: Von England über Dänemark, Deutschland und Österreich bis nach Italien und Spanien. Einige der hier vorgestellten Komponisten waren mit Wolfgang Amadeus Mozart bekannt und wurden von diesem überaus geschätzt. Neben italienischen Komponisten wie Antonio Tozzi und Luigi Gatti, der Mozarts Schwester Nannerl half, unbekannte Werke des großen Kollegen ausfindig zu machen, treffen wir auch auf deutsche und österreichische Künstler wie Ignaz Holzbauer oder Peter von Winter, der eine Fortsetzung der
Zauberflöte komponierte. Mit dem Mozartfreund Josef Mysliveček begegnen wir auch einem böhmischen Komponisten, der lange Zeit vergessen war, aber dessen Name in den letzten Jahren immer öfter auf europäischen Konzertprogrammen zu lesen ist.
Nach diesem kulturellen Feuerwerk hast du sicherlich Appetit. Bei einem Abendessen lassen wir diesen erlebnisreichen Tag ausklingen. Übernachtung im Ibis Styles, Bayreuth